ENISA: Mehr Vorsicht bei sozialen Netzwerken
Nutzer von Social-Media-Seiten wie Facebook, Twitter oder studiVZ sollten sich nicht unter ihrem richtigen Namen anzumelden. Tatsächliche Freunde wüssten ohnehin, wer sich hinter einem Pseudonym verberge. Besonders gefährdet seien Personen, die auch mobile Dienste von Facebook & Co nutzten. Diese Nutzer sollten alle ortsbezogenen Dienste auf dem Handy deaktivieren, sofern diese nicht dringend benötigt würden. Besonders wichtig sei es, das Handy nie unbeaufsichtigt liegen zu lassen. Aus Sicht der ENISA empfiehlt es sich, private und geschäftliche Kontakte strikt zu trennen. So sollte man keine vertrauliche Informationen ins Netz zu stellen und keine Freundschaftsanfragen von Unbekannten zu akzeptieren. Für die Anmeldung bei Facebook, Twitter oder studiVZ sollte nie die geschäftliche Mail-Adresse verwendet werden. Arbeitnehmer sollten bei Äußerungen zu ihrem Unternehmen Vorsicht walten lassen. Nach Angaben der ENISA gibt es in Europa zurzeit 211 Millionen Nutzer von sozialen Netzwerken, am beliebtesten ist Facebook. Mehr als 65 Millionen Nutzer können diese Community theoretisch auch per Handy nutzen. Bis 2012 soll, so die ENISA, werde die Zahl der mobilen Nutzer von Social Networks auf 134 Millionen steigen. © Tariftipp.de, 10. Februar2010
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