Studie: Leichter Rückgang bei Phishing-Attacken

18.09.2013 von

Bei den Phishing-Attacken hat es im laufenden Jahr einen leichten Rückgang gegeben. Das ist das Ergebnis der Studie „Quarterly Threats Report“ des Anti-Virus-Spezialisten McAfee.

Die McAfee-Studie erscheint alle drei Monate. Trotz der bislang positiven Zahlen in diesem Jahr zeigen sich die Experten der Anti-Phishing Working Group (APWG) sicher, dass sich die Anzahl der Phishing-Angriffe in Zukunft wieder auf das Niveau der Rekordhöhe von 2012 einpendeln wird.

Phishing-Attacken haben sich in den letzten 15 Jahren zu einer ernst zu nehmenden Online-Bedrohung entwickelt. Mit dem Ziel vertrauliche Informationen zu erhalten verleiten Phishing-Attacken gutgläubige Opfer dazu, betrügerische Webseiten aufzurufen oder versteckte Malware herunterzuladen. Benutzernamen, Passwörter, Bankdaten und Sozialversicherungs-Nummern sind die Beute, auf die es Betrüger mit ihren Phishing-Attacken abgesehen haben.

Inhaber kleiner und mittelständischer Unternehmen sollten sich dessen bewusst sein, dass ihre Mitarbeiter mit Vorliebe zum Ziel von Phishing-Attacken werden, denn diese Unternehmen vernachlässigen IT-Sicherheit und die Schulung Ihrer Mitarbeiter häufig und sind deshalb sehr verwundbar.

Eine kürzlich veröffentlichte Studie von McAfee zum Thema IT-Sicherheit im Mittelstand ergibt, dass sich Angestellte von kleinen und mittelständischen Unternehmen mehr Ausbildung zur IT-Sicherheit wünschen. Die Mehrzahl der Befragten empfindet ein Training in mobiler Sicherheit (77 Prozent), Cloud-Security (72 Prozent) oder zum Schutz vor Schadprogrammen (81 Prozent) notwendig oder zumindest nützlich. Doch nur in 11,4 Prozent der Unternehmen gibt es z.B. Seminare zu mobiler Sicherheit.

 

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