LG will wechselbare Module nicht aufgeben

06.10.2016 von

Trotz der enttäuschenden Verkaufszahlen des LG G5 will LG weiterhin am modularen Konzept festhalten. Die kommenden Generationen der G-Serie sollen wieder mit Modulen erweiterbar sein.

Modulare Smartphones ist nicht nur unter Technik-Nerds ein Wunsch. Die sich daraus ergebenden Möglichkeiten, nicht nur Akkus sondern auch Kamera, CPU oder Display ganz einfach auszutauschen, sind verlockend. Doch was bei einem PC Standard ist, liegt bei den Smartphones noch in ferner Zukunft.

Erst kürzlich wurde das Moto Z mit entsprechenden modularen Erweiterungsmöglichkeiten - den sog. Moto Mods - angeboten. In Zusammenarbeit mit namhaften Herstellern wie JBL und Hasselblad bot man Erweiterungen für die Kamera und ein Soundsystem an, die mit einem einfachen Adapter einfach an das Smartphone gesteckt wurden. Auch LG versuchte sich mit dem LG G5 am modularen Smartphone-Trend, scheiterte jedoch an der Akzeptanz der Verbraucher. Das LG G5 wurde so zum Flop und blieb unter den Erwartungen von LG. Doch nichtsdestotrotz möchte LG das modulare Konzept nicht aufgeben.

Der Sprecher des südkoreanischen Unternehmens Ken Hong gab bekannt, dass LG auch in Zukunft weiter auf wechselbare Module setzen will. Im Gespräch mit Cnet erklärte er, dass auch bei zukünftigen Versionen der G-Serie wieder wechselbare Module angeboten werden sollen.

Bisher hatte man angenommen, dass LG nach dem LG G5 nicht mehr auf den modularen Trend setzt. Und das vor allem deshalb, weil das letzte Flagship Smartphone - das LG V20 - keine wechselbaren Module mehr unterstützt. Doch laut Ken Hong soll das V20 keine Auswirkungen darauf haben. Der Plan sei es, ähnlich wie beim Moto Z, weiterhin mit verschiedenen Herstellern zusammenzuarbeiten und so eine große Auswahl an Modifikationen anzubieten.

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