ASUS P525 – Handytest
In der Box ist wesentlich mehr enthalten als deren Aufdruck vermuten lässt. Im Lieferumfang ist neben den Kabeln für USB und zum Laden des Akkus auch eine Schutztasche, Kopfhörer, Handbuch und diverse Software-CDs enthalten.
Qualität & Design
Das Design ist eher schlicht gehalten. Das Gehäuse macht auf den ersten Eindruck einen gradlinigen Eindruck. Mit den Farben Schwarz und Anthrazit werden eher Business-User angesprochen. Leider ist der Großteil des 116,8 x 59 x 19 mm großen Gehäuses aus Plastik. Nur der Rahmen um das Display und die Abdeckung des Akkus bestehen aus Metall. Dennoch sind keinerlei Mängel in der Verarbeitung auszumachen.
Auf der Oberseite ist der Einschubschacht für Mini-SD-Speicherkarten sowie der Stylus untergebracht. Als Stylus bezeichnet man den Stift zum Bedienen eines Touchscreens. Dieser ist zwar sehr dünn, lässt sich jedoch einfach aus dem dafür vorgesehenen Schacht entnehmen.
Die Unterseite beherbergt einen Mini-USB-Stecker zum Aufladen des Geräts oder für die Verbindung mit anderen Geräten. Daneben hat ASUS den Eingang für Kopfhörer gelegt. Typischerweise wurde die Kamera nebst Blitz und die Lautsprecher auf der Rückseite eingebaut.
Die Tastatur lässt sich sehr gut bedienen. Jedoch wurde zwischen den Tasten zwei und fünf ein Mini-Stick zum Navigieren platziert. Diese Konstruktion ermöglicht zwar eine gute Bedienung des Sticks, führt aber gleichzeitig dazu, dass dieser beim Drücken der umliegenden Tasten schlichtweg stört.
Display & Kamera
Die 2-Megapixelkamera wird über die Taste an der linken Gehäuseseite gestartet. Die maximale Auflösung der Bilder beträgt 1600 x 1200 Pixel. Die Qualität kann sich durchaus sehen lassen. Der Autofokus arbeitet mit einem Indikator zusammen, der auf dem Display eingeblendet wird. Zuerst ist dieser grau, sobald sich der Autofokus justiert hat, ändert sich die Farbe in grün, um die Bereitschaft zur Aufnahme zu signalisieren.
Daneben verfügt die Kamera über eine Vielzahl von Einstellungsmöglichkeiten und Funktionen wie Blitz, Makromodus, Zoom, Selbstauslöser und Serienaufnahmen mit vier oder neun Bildern.
Außerdem lassen sich durch eine mitgelieferte Software mit der Kamera Visitenkarten einlesen, digitalisieren, verwalten und als Kontakt abspeichern. Damit dies funktioniert, müssen Bilder der zu scannenden Visitenkarte möglichst grade, scharf und mit bester Qualität aufgenommen werden, was sich mitunter als schwierig herausstellt.
Ferner kann die Kamera zum Drehen kleiner Videos im MPEG4 oder 3GP-Format genutzt werden. Jedoch ist das Gerät hier nicht mehr auf der Höhe der Zeit, da bloß fünfzehn Bilder mit einer Auflösung von 240 x 320 Pixel pro Sekunde gespeichert werden. Für einen ruckelfreien Videogenuss sollten es schon dreißig Bilder die Sekunde sein.
Bereits geschossene Fotos können auf dem 2,8 Zoll TFT-Display dargestellt werden. Dieses arbeitet mit einer Auflösung von 240 x 320 Pixel und 65K Farben. Das Touchscreen stellt alle Informationen sehr klar dar und bietet keinen Anlass zur Kritik. Abschließend sei erwähnt, dass die Darstellung des Displays per Tastendruck gedreht werden kann.