Das W890i ist immer noch eines der meistverkauften Sony-Ericsson-Handys. Mit dem W902 versucht Sony Ericsson, an die Erfolgsgeschichte des schlanken HSDPA-Handys fortzuführen. Und in der Tat kann das W902 einiges besser als das W890i.
Zunächst einmal sticht die Kamera des Sony Ericsson W902 gegenüber der des W890i hervor. Hier stehen fünf gerade mal zwei Megapixel gegenüber. Zudem ist Sony Ericssons neues Modell mit einem LED-Blitz ausgestattet. Damit sollen Innen- und Nachtaufnahmen besser gelingen.
Zweites Unterscheidungsmerkmal zwischen Alt und Neu: Das W890i hat nur die einfache „Walkman“-Taste an der Gehäuseseite zu bieten. Das W902 weist indes eine ganze Reihe von speziellen Tasten auf, die bei der Steuerung des integrierten MP3-Players behilflich sind. So kann man mit einem einzigen Druckimpuls abspielen, vor- oder zurückspulen.
Doch das wichtigste Highlight des W902 ergibt sich erst auf den zweiten Blick. Während der Bestseller W890i auf Memory Micro Sticks angewiesen ist, um den bescheidenen internen Speicher mit 25 Megabyte (MB) Kapazität aufzumöbeln, weist das W902 eine gleich acht GB starke Speicherkarte auf. Das reicht für rund 6.000 Songs im MP3-Format.
Einen Pluspunkt hat das W890i dennoch zu vermelden. Der „Altmeister“ macht den solideren Eindruck. Aufgrund der beiden Riegelverschlüsse des W890i, durch die die Rückblende des Handys kinderleicht verschlossen und geöffnet wird, ist keinerlei Knarzen zu hören.
Anders ist dies beim einfacheren Schiebemechanismus der Rückblende des W902. Die Blende wirkt mit ihrem schwarzen matten Plastik weniger edel als die des W890i. Dessen glattgebürstete Oberfläche, die wahlweise in Silber oder Braun schimmert, widersteht zudem leichter ungewollten Rutschpartien.
