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UMTS-Test bei T-Mobile verzögert sich

16.05.2003 von
Der geplante Testbetrieb der neuen Mobilfunktechnik UMTS von Mobilfunkanbieter T-Mobile verzögert sich. Das berichtet die Nachrichtenagentur Reuters. Grund sei die nicht ausreichend vorhandene Stückzahl an UMTS-fähigen Handys und Schwierigkeiten mit der Netztechnik. Einen genauer Starttermin konnte ein T-Mobile-Sprecher nicht nennen. Bereits Anfang Mai sollte der sogenannte „Friendly-User-Test“ starten. Rund 1000 ausgewählte Nutzer sollen an dem Test teilnehmen. Trotz der Verzögerung der Testphase hält Vorstandschef der Muttergesellschaft Telekom, Kai-Uwe Ricke, an dem geplanten Zeitpunkt des kommerziellen Netzstarts im Spätsommer fest. Wenn dies gelingt, wäre T-Mobile der erste UMTS-Betreiber in Deutschland.

UMTS soll den Kunden eine schnellere Datenübertragung bei multimedialen Diensten ermöglichen. Doch technische Schwierigkeiten beim Wechsel zwischen dem gegenwärtigen Technikstandard GSM/GPRS und UMTS haben den Start der neuen Mobilfunktechnik immer wieder hinausgezögert. Ursprünglich war der Start von UMTS bereits für letztes Jahr in Europa geplant.