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WHO: Handy-Strahlung kann krebserregend sein

01.06.2011 von

Häufiges Telefonieren mit dem Handy kann nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) „möglicherweise krebserregend“ sein.

Dies ist das Ergebnis einer Auswertung, die eine 31-köpfigen Expertengruppe der Internationalen Krebsforschungsagentur IARC vorgenommen hat. Die Fachleute aus 14 Ländern hatten nahezu alle bislang verfügbaren wissenschaftlichen Untersuchungen zum Thema Krebs durch Rundfunk- und Handystrahlung ausgewertet.

Im Ergebnis stufen die Experten hochfrequente elektromagnetische Strahlung, die von Handys, aber auch von Rundfunk und Radar ausgeht, als „möglicherweise krebserregend“ ein. Zwar gebe es bislang keine eindeutigen Beweise für Gesundheitsrisiken durch das Telefonieren, so die IARC-Experten. Die hochfrequente elektromagnetische Strahlung von Handys führe aber möglicherweise zu einem erhöhten Risiko, an einer seltenen Art von Hirntumor, einem sogenannten Gliom, zu erkranken. Das höchste Risiko hätten dabei Vieltelefonierer.

Die IARC-Experten beziehen sich unter anderem auf die Interphone-Großstudie, die in 13 Staaten durchgeführt worden war. Insgesamt kamen unter den Hunderttausenden Menschen, deren Daten in das Projekt eingeflossen waren, 2.708 sogenannte Gliome und 2.409 Meningeome vor.

 


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