Seite bewerten:
100%
0%

Motorola stellt Timeport P7389i vor

21.07.2000 von
Der Elektronikkonzern Motorola hat sein erstes GPRS–Mobiltelefon vorgestellt, das Motorola Timeport P7389i. GPRS (General Packet Radio Service) ist der erste Mobilfunkstandard für GSM-Netze, der eine Internet-übliche paketorientierte Übertragung ermöglicht. Mit GPRS sind daher in Mobilfunknetzen erstmals volumenorientierte Abrechnungen möglich. So könnte ein GPRS-Handy rund um die Uhr im Internet eingebucht sein und E-Mails umgehend empfangen. Alle deutschen Mobilnetze wollen die GPRS-Technik im Laufe des Jahres in ihre Netze einbauen.

Laut Hersteller soll man mit dem P7389i während des Surfens auch Telefonate annehmen können. Mittels der Infrarot-Schnittstelle oder eines seriellen Kabels kann das Motorola-Telefon auch als Modem in Verbindung mit einem Laptop oder Palm-PDA genutzt werden. Der Anwender hat damit die Möglichkeit, auch unterwegs auf das Internet oder auf E-Mails zuzugreifen. Im Endausbau soll die GPRS-Technik im Idealfall bis zu 115,2 kBit/s übertragen können.

Eine Besonderheit stellt die Tri-Band-Funktion des P7389i dar, die nicht nur den Einsatz in den in Europa und Asien üblichen 900- und 1800-MHz-GSM-Netzen ermöglicht, sondern auch in den nordamerikanischen GSM-1900-Netzen. Das Gerät wiegt 108 Gramm und bietet ansonsten in dieser Geräteklasse übliche Funktionen wie Sprachaufzeichnung oder Vibrationsalarm. Laut Hersteller soll es bereits in diesem Quartal in den Läden erhältlich sein.