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Nokia stellt Lieferung von Symbian-Smartphones ein

12.06.2013 von

Im Sommer 2013 will Nokia die Lieferung von Smartphones einstellen, die auf dem selbst entwickelten Symbian-Betriebssystem basieren. Stattdessen setzen die Finnen künftig auf das Microsoft-Betriebssystem Windows Phone, das schon bei Smartphones wie dem Nokia Lumia 925 zum Einsatz kommt.

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Wie die „Financial Times“ berichtet, wird Nokia neben Windows Phone die einfacheren Smartphones der Asha-Serie mit einem eigens dafür entwickelten Betriebssystem anbieten. Das Nokia 808 PureView mit seiner 41-Megapixel-Kamera, das im Tariftipp.de-Test 88 von 100 möglichen Punkten erreichte, bleibt damit das letzte Symbian-Smartphone, das Nokia auf den Markt gebracht hat.

Seitdem Nokia im Jahr 2011 bekanntgegeben hatte, Symbian langsam auslaufen zu lassen, nahm der Anteil von Symbian auf dem Smartphone-Markt stetig ab. Mittlerweile fiel der Marktanteil von Symbian auf rund fünf Prozent und damit noch hinter Windows Phone. Im ersten Quartal 2013 verkaufte Nokia weltweit etwa 5,6 Millionen Smartphones mit Windows Phone, aber nur noch 500.000 Symbian-Geräte.

Als Grund für die Entscheidung pro Windows Phone führt Nokia die langen Entwicklungszeiten bei Symbian ins Feld. Während die Entwicklung eines Symbian-Smartphones 22 Monate gedauert habe, beanspruche ein Gerät mit Windows Phone nur ein Jahr Entwicklungszeit. So könne man sich auf für den Benutzer wichtige Anwendungen wie Kamera oder Navigation konzentrieren.

 

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