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ELSTER: Elektronische Steuererklärung beliebt wie nie zuvor

18.04.2016 von

ELSTERNach Angaben des Digitalverbands Bitkom wurde im Jahr 2015 ein neuer Rekord bei der elektronisch abgegebenen Einkommensteuererklärung (ELSTER) erreicht.

Im vergangenen Jahr wurden 20 Millionen Steuererklärungen über ELSTER eingereicht, so viele wie noch nie. Gegenüber dem Vorjahr entspricht das einem Anstieg um 3,9 Millionen oder 24 Prozent, wie der Bitkom mitteilt.

Da das ELSTER-Verfahren zur elektronischen übermittlung von Steuerdaten standardisiert ist, findet es in einer Vielzahl professioneller Steuerprogramme Verwendung. Die nutzerfreundliche Software übernimmt auf Wunsch Eingaben aus den Vorjahren, ermöglicht eine Plausibilitätsprüfung der eingegebenen Daten und gibt Tipps zum Steuersparen.

Alternativ stellt die Finanzverwaltung das Programm „ElsterFormular“ zur Verfügung, das man sich auf der Website www.elster.de kostenlos herunterladen kann. Es ermöglicht die Dateneingabe in ein elektronisches ELSTER-Steuerformular, die übernahme von unveränderten Angaben aus dem Vorjahr, eine Probeberechnung der Steuererstattung bzw. Steuernachzahlung und die verschlüsselte übertragung der Steuererklärung an die Finanzverwaltung über das Internet.

Unbedingt aktuelle ELSTER-Version verwenden

Man sollte stets darauf achten, jeweils die aktuellste Version der ELSTER-Software zu nutzen. Denn zum einen ändert sich das Steuerrecht von Jahr zu Jahr und zum anderen wird das ELSTER-Programm für die Datenübermittlung ständig überarbeitet, so dass ältere Versionen möglicherweise nicht funktionieren.

Allerdings führt die ELSTER-Software vor übertragung nur eine Plausibilitätsprüfung der Daten durch, sie gibt keine gezielten Hinweise, wie man Steuern sparen kann. Damit ist sie kein Ersatz für eine professionelle Steuerberatungs-Software kommerzieller Anbieter oder die Unterstützung durch einen Steuerberater.

Einkommensteuererklärungen für das Jahr 2015 sind bis zum 31. Mai 2016 an die Finanzverwaltung zu übermitteln. Wer allerdings einen Steuerberater beauftragt, hat noch sieben Monate länger Zeit.

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