Preise und Hardware
Preise und Anbieter
ADSL2+ wird inzwischen von allen großen Telekommunikationsunternehmen angeboten. Beispielsweise ist der Netzanschluss DSL2+ von 1&1 inklusive einer kostenlosen Telefonflatrate für 29,99 Euro monatlich erhältlich. Das All-Inklusive-Paket von Arcor beinhaltet für einen Preis von 69,85 Euro einen DSL-Anschluss 16000, eine Telefon- und DSL-Flat sowie Arcor ISDN. Ohne Telefon-Flat fallen hier 59,90 Euro an.
Bei dem DSL-Anbieter Alice kann der Tarif Deluxe einzeln oder als Option zu einem bestehendem Anschluss SUPER 6000 gebucht werden. Alice Deluxe ist ab monatlich 49,90 Euro erhältlich, für die Option wird eine zusätzliche monatliche Grundgebühr von 9,90 Euro fällig (entfällt bis zum 31. Dezember 2006).
Versatel bietet die DSL-Tarife flatrater 16000 und 20000 an. In beiden Tarife ist eine DSL-Flatrate enthalten. Für DSL flatrater 16000 werden 59,98 Euro berechnet, für DSL flatrater 20000 69,98 Euro.
Das Flatpack Professional Plus von AOL ist inklusive einer DSL-Flatrate für 39,97 Euro pro Monat erhältlich. Bei debitel werden für den DSL 16000 Anschluss monatlich 44,90 Euro fällig. Freenet bietet DSL 16000 bereits für 29,90/Monat Euro an.
Hardware
Ein Highspeed-Internetanschluss wie ADSL2+ kann nicht ohne weiteres mit dem bisherigen DSL-Modem genutzt werden. Die meisten Hersteller liefern neue Geräte aus, die ADSL2+ unterstützen, oder machen die Modems mit einem Firmware-Update ADSL2+-fähig. Neukunden sollten immer darauf achten, dass das angebotene Modem ADSL2+ geeignet und damit auch abwärts kompatibel ist, also auch DSL unterstützt. Bestandskunden erhalten meist ein Ersatzgerät oder ein Upgrade für die Firmware.
Möglich ist es auch, an einem ADSL2+-Anschluss ein herkömmliches DSL-Modem bzw. an einem DSL-Anschluss ein ADSL2+-fähiges Modem anzuschließen. Dann muss allerdings auf die volle Leistung verzichtet werden.
Die Vermittlungsstelle schaltet in einen Stromsparmodus, wenn sich der Nutzer nicht im Netzwerk angemeldet hat. Werden vom User Daten angefordert, wechselt die Hardware vom Sleep Mode in den Power Mode. Ist der User aktiv, überträgt aber keine Daten, wird die Stromversorgung zurückgefahren und die Hardware springt in den Low Power Mode.
Zur Trennung des DSL- vom analogen oder ISDN-Signal wird weiterhin der herkömmliche Splitter verwendet. Für die Benutzung von ADSL2+ wird allgemein Windows XP als Betriebssystem empfohlen. Auch eine 100 Mbit-Netzwerkkarte ist erforderlich.
Ausblick VDSL
Bandbreiten bis 25 Mbit/s sind nicht das Ende der Fahnenstange. Für das Herunterladen von Daten steht schon VDSL mit bis zu 100 Mbit/s im Downstream in den Startlöchern. Damit könnte praktisch ein ganzes Wohnhaus mit einer Leitung Triple-Play Angebote nutzen. Ein weiterer Vorteil: Im Upstream werden hier bis zu 5 Mbit/s erreicht, bei ADSL2+ ist maximal 1 Mbit/s möglich.
Ein wesentlicher Nachteil ist auch hier die Entfernung zur Vermittlungsstelle. Ist man davon nur einen Kilometer entfernt, reduziert sich die maximale Bandbreite bereits auf die Hälfte.
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