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Fusion von E-Plus und O2 geplatzt

21.06.2012 von

Die angedachte Fusion von E-Plus und O2 ist geplatzt.

Das Management habe verschiedene Optionen wie z.B. mögliche Synergie-Effekte auf dem deutschen Markt geprüft, teilte die E-Plus-Muttergesellschaft KPN in Den Haag mit. Namen nannte das Unternehmen nicht.

„Wir glauben heute noch fester daran, dass im deutschen Markt bedeutende Werte stecken“, hieß es in der KPN-Mitteilung weiter. Die Turbulenzen an den Finanzmärkten hätten einer Vereinbarung aber im Wege gestanden.

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Die niederländische E-Plus-Mutter KPN soll Medienberichten zufolge Gespräche mit der spanischen Telefónica über einen Verkauf ihrer deutschen Tochter geführt haben. Unter anderem berief sich die britische Zeitung „Financial Times“ auf Insider-Kreise.

Wäre es zu einer Fusion von E-Plus und O2 kommen, wäre der größte deutsche Netzbetreiber entstanden. Zusammen hätten die beiden Mobilfunk-Provider nämlich jeweils mehr Kunden als Vodafone und die Deutsche Telekom. Allerdings hätten Bundeskartellamt und Bundesnetzagentur der Fusion von E-Plus und O2 zustimmen müssen.

Durch den Verkauf von E-Plus hätte KPN seinen finanziellen Spielraum erweitern können, um zu verhindern, dass der lateinamerikanische Netzbetreiber América Móvil seine Beteiligung an KPN von derzeit fünf auf 28 Prozent erhöht.

Sollte América Móvil Erfolg haben, hätte das Unternehmen auch größeren Einfluss auf E-Plus. Deshalb empfiehlt KPN seinen Aktionären, das Angebot von América Móvil über acht Euro pro Aktie nicht anzunehmen.

Um die Tarife der E-Plus-Marke BASE und von O2 mit den Angeboten der Konkurrenz zu vergleichen, werfen Sie einen Blick auf unsere Handy-Flatrates-Übersicht