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Bundesregierung warnt Telekom vor DSL-Drosselung

25.04.2013 von

Nachdem die Deutsche Telekom angekündigt hat, die Geschwindigkeit ihrer Internetanschlüsse nach den Erreichen einer bestimmten Datenmenge zu drosseln, hat sich jetzt Bundeswirtschafts-minister Philipp Rösler in einem Brief an Telekom-Vorstandschef Obermann seine Besorgnis zum Ausdruck gebracht.

Wie „Spiegel Online“ berichtet, warnt Rösler den Telekom-Chef in dem Brief vor einer möglichen Drosselung von Internetanschlüssen und erklärte, dass die Bundesregierung und die Wettbewerbsbehörden die weitere Entwicklung in Bezug auf eine eventuell unter-schiedliche Behandlung eigener und fremder Dienste unter dem Aspekt der Netz- neutralität sehr sorgfältig verfolgen werde.

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Eigene Breitbanddienste will das Unternehmen nach eigenen Angaben nämlich von der Drosselung ausnehmen, womit sich die Telekom gegenüber anderen Wettbewerbern einen Vorteil verschaffen würde. Experten sehen in einem solchen Vorgehen zudem einen Angriff auf den Grundsatz der Netzneutralität, der die wertneutrale Datenübertragung im Internet bezeichnet du besagt, dass Internetdienstanbieter alle Datenpakete unverändert und in gleicher Qualität von und an ihre Kunden senden, unabhängig davon, woher diese stammen und zu welchem Ziel sie transportiert werden sollen.

Die Deutsche Telekom hatte angekündigt, dass ab Mai eine Klausel in DSL-Verträge von Kunden aufgenommen werden solle, die eine Drosselung der Geschwindigkeit eines Interanschlusses vorsieht, sobald eine bestimmte Datenmenge erreicht wird. Flatrates im wörtlichen Sinne würde es dann bei der Telekom nicht mehr geben. 

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