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Vectoring: Bundesnetzagentur gibt Telekom grünes Licht

30.08.2013 von

Die Deutsche Telekom darf ihr VDSL-Netz mit der sogenannten Vectoring-Technik aufrüsten. Die Bundesnetzagentur gibt der Telekom grünes Licht, nachdem die Europäische Kommission die Sonderregeln für den Einsatz von Vectoring gebilligt hat.

„Ich begrüße sehr, dass die EU-Kommission grünes Licht für unsere Entscheidung gegeben hat. Die Bundesnetzagentur hat in einem zügigen, transparenten und intensiven Beschlusskammerverfahren ausgewogene und verlässliche Rahmenbedingungen für die Einführung der Vectoring-Technologie in Deutschland geschaffen“, so Jochen Homann, Präsident der Bundesnetzagentur.

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„Es liegt jetzt an allen investitionswilligen Unternehmen, die sich daraus ergebenden Chancen für den Aus- und Aufbau von modernen TK-Netzen, insbesondere auch in ländlichen Gebieten, zu nutzen und den für unser Land wichtigen Breitbandausbau gemeinsam zügig voranzutreiben.“

Mit Hilfe von Vectoring lassen sich bei einem VDSL-Anschluss bis zu 100 Megabit pro Sekunde (MBit/s) realisieren. Die Telekom kann so mit den Kabelnetzbetreibern mithalten, die schon heute Download-Geschwindigkeit von 100 MBit/s im Massenmarkt anbieten.

Durch Vectoring werden Störungen in den Leitungen reduziert, so dass höhere Bandbreiten auf einer Leitungslänge von etwa 500 Metern ermöglicht werden. Für den Einsatz von Vectoring muss der Anbieter, also die Telekom, allerdings die Kontrolle über das ganze Leitung haben.

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