Seite bewerten:
100%
0%

Breko: Telekom behindert Breitband-Ausbau

27.11.2013 von

Der Bundesverband Breitband-Kommunikation (Breko) wirft der Deutschen Telekom vor, den Breitband-Ausbau in Deutschland gezielt zu behindern.

In einer Mitteilung des Breko heißt es, die Telekom betreibe „Rosinenpickerei“, indem es sich beim VDSL-Ausbau nur lukrative Kabelverzweiger (KVz) heraussuche und die Zugänge an weniger attraktiven Stellen seinen Wettbewerbern überlasse. Zudem komme es beim VDSL-Ausbau immer häufiger zu Konfliktfällen zwischen der Telekom und ihren Wettbewerbern.

Hier Ihren VDSL-Anschluss bei der Telekom bestellen

Die Telekom würde zusehends Ausbaupläne in Regionen bekannt geben, wenn dort bereits ein anderer Provider aktiv ist oder einen eigenen Ausbau angekündigt habe. Dies sei wettbewerbshemmend, da der Einsatz von zwei VDSL-Anbietern an einem Kabelverzweiger zwar möglich, aber immer noch die Ausnahme und zudem unrentabel sei. Diese Vorgehensweise ist laut Breko zum Nachteil von Verbrauchern in weniger lukrativen Gebieten, da sie vom Breitband-Ausbau ausgeschlossen blieben.

Größere Schwierigkeiten erwartet der Breko-Verband im anstehenden Vectoring-Ausbau, denn diese neue Technik, die höhere Datenübertragungsraten ermöglicht, kann pro KVz immer nur von einem Anbieter eingesetzt werden. Der Zugang zu einem KVz und den darin enthaltenen Teilnehmer-Anschluss-Leitungen (TAL), die sich meist im Besitz der Telekom befinden und die diese an Wettbewerber vermieten muss, ist für Telekommunikations-Anbieter deshalb so wichtig, da nur darüber DSL-Anschlüsse beim Kunden realisiert werden können.

Um die VDSL-Tarife der Telekom und ihrer Wettbewerber zu vergleichen, nutzen Sie unseren DSL-Rechner.

Aktuelle News

: ...weiter