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Breitbandausbau: Netzagentur genehmigt Kooperationsmodell

05.07.2012 von

Der Breitbandausbau in Deutschland erhält neuen Schub: Die Bedenken der Bundesnetzagentur in Bezug auf das Kontingentmodell konnten ausgeräumt werden, nachdem die Deutsche Telekom Änderungen vorgenommen hat.

Danach erhalten Unternehmen ein Sonderkündigungsrecht für die Vereinbarung, wenn sie alternativ neue Glasfaser-Anschlüsse nutzen können. Die Mindestkontingentgröße wird zudem verkleinert, damit auch kleinere Unternehmen Kontingente an VDSL-Anschlüssen buchen können. Schließlich wird das monatliche Entgelt um 50 Cent pro Anschluss erhöht. Damit ist die Telekom auf wesentliche Kritikpunkte der Bundesnetzagentur eingegangen.

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Der Konzern will noch in diesem Jahr in acht weiteren Städten das Glasfasernetz bis zu den Haushalten (Fibre to the Home, FTTH) ausbauen. Die Telekom hat 2011 bereits 168.000 Haushalte in zehn deutschen Städten versorgt. Im kommenden Jahr sollen erneut bis zu 200.000 Haushalte angeschlossen werden, wenn mindestens 80 Prozent der Hauseigentümer zustimmen und bei der Vorvermarktung eine Schwelle von zehn Prozent überschritten wird.

Die Telekom hatte im Januar dieses Jahres bekannt gegeben, auf Basis des Kontingentmodells mit NetCologne kooperieren zu wollen. Demnach verpflichtet sich die Telekom, eine bestimmte Anzahl Glasfaseranschlüsse von NetCologne zu buchen. NetCologne möchte im Gegenzug ein Kontingent an VDSL-Anschlüssen der Telekom mieten. Die Bundesnetzagentur hatte diese Form der Kooperation zunächst vorläufig untersagt. Das veränderte und nun genehmigte Modell geht jetzt zur weiteren Konsultation an die EU-Kommission.

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