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Telekom-Chef: DSL-Vielnutzer sollen zehn bis 20 Euro mehr zahlen

13.05.2013 von

TelekomTelekom-Chef René Obermann hat die kritisierte Einführung einer DSL-Drosselung für erneut verteidigt. DSL-Vielnutzer sollten gegenüber heute zehn bis 20 Euro mehr pro Monat zahlen.

„Bisher zahlen die Intensiv-Nutzer genauso viel wie die Wenignutzer. Wir finden es fairer, wenn die, die das Netz ganz besonders viel nutzen, auch etwas mehr zahlen“, so Obermann in einem Interview mit der „Welt am Sonntag“.

Für die allermeisten Kunden werde sich nichts ändern, so der Telekom-Chef. Wer nur gelegentlich viel Datenvolumen brauche, könne dies für wenige Euro hinzubuchen.

Dies sei erforderlich, weil die Telekom in den nächsten Jahren rund sechs Milliarden Euro in den Festnetzausbau investieren müsse. Der deutsche Telekommunikations-Markt habe zudem in den letzten sieben Jahren einen Umsatzrückgang von neun Milliarden Euro verkraften müssen.

Die Drosselung der DSL-Zugänge der Telekom werden künftig je nach Download-Rate gestaffelt. Ist das Volumen ausgeschöpft, kann die Leitung wie heute bei Mobilfunk-Verträgen auf ein deutlicher niedrigeres Tempo von 384 Kilobit pro Sekunde gedrosselt werden.

Um die DSL-Tarife der Telekom mit den Angeboten der Konkurrenz zu vergleichen, nutzen Sie unseren DSL-Rechner.