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Studie: 93% der Deutschen haben digitalen Nachlass nicht geregelt

29.06.2015 von

Eine repräsentative Studie im Auftrag des Bundesverbands Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V. (BITKOM) hat ergeben, dass 93 Prozent der deutschen Internet-Nutzer für den Fall ihres Todes ihren „digitalen Nachlass“ nicht geregelt haben. Allerdings gaben im Rahmen der BITKOM-Studie immerhin 78 Prozent der befragten Internet-Nutzer an, dass sie ihren digitalen Nachlass gerne regeln würden, ihnen dafür aber Informationen fehlen.

Digitaler Nachlass: Keine gesetzlichen Regelungen

Rechtzeitig zu klären, was nach dem Tod mit dem digitalen Nachlass, wie z.B. Social-Media-Profilen, Cloud-Speichern, Accounts und Konten geschehen soll, ist sinnvoll. Nur mit viel Aufwand können Angehörige eines Verstorbenen dafür sorgen, dass z.B. ein Facebook-Account geleert oder ganz gelöscht wird.

Zudem gibt es noch keine gesetzlichen Regelungen zum Umgang mit dem digitalen Nachlass. Ein Internet-Nutzer sollte nach Meinung des Fachanwalts Timo Schutt deshalb schriftlich festhalten, wie und durch wen nach dem Tod seine digitalen Daten verwaltet werden bzw. was damit zu geschehen hat.

Der Umgang mit dem digitalen Nachlass kann über ein Testament oder eine Vollmacht geregelt werden. Wie jedes Testament müssen solche Verfügungen natürlich den gesetzlichen Formvorschriften entsprechen, wenn sie wirksam sein sollen.

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